Netzwerkpartner
Zur Stärkung der Kreislauffähigkeit ist eine Vernetzung von Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft aus dem gesamten Kreislauf wichtig.
Partner aus dem Bereich: 10 Hochschule / Forschung
Innerhalb der Abteilung Polymerchemie und Werkstoffverhalten arbeiten wir gezielt daran, die Kreislauffähigkeit polymerer Werkstoffe zu stärken. Durch die Entwicklung und Auswahl alternativer Rohstoffe, darunter nachwachsende Ressourcen und CO₂-basierte Ausgangsstoffe, sowie die gezielte Substitution kritischer und umweltschädlicher Substanzen, leisten wir einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Transformation. Unsere Aktivitäten umfassen die prozessgerechte Formulierung von Klebstoffen und Verbundwerkstoffen, die Entwicklung von Funktionsadditiven und die Kreislauffähigkeit entlang der R-Strategien, einschließlich mechanischer, chemischer und biologischer Charakterisierung.
Das Geschäftsfeld Polymeranwendungen des Fraunhofer IMWS ist auf die Analyse und Bewertung von Kunststoffen und Rezyklaten bis in die kleinste Strukturebene spezialisiert. Zudem begleiten wir deren Verarbeitung vom Labor bis zum industriellen Maßstab, einschließlich Prototypen- und Nullserienfertigung im eigenen Pilotanlagenzentrum. Moderne Anlagen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und innovative Technologien für die Verarbeitung von Thermoplasten und Gummi/Kautschuk ermöglichen eine schnelle und risikominimierte Markteinführung oder Optimierung von Produkten. Wir arbeiten sowohl mit etablierten Unternehmen als auch mit Startups an Projekten für den frühen Markteintritt. Eigene, maßgeschneiderte Entwicklungen im Bereich nachhaltiger Thermoplast- und Kautschukcompounds sowie kreislauffähiger Leichtbaulösungen unterstützen unsere Kunden dabei, sich innovativ am Markt zu positionieren und umfassende Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
Wir unterstützen bei der Funktionalisierung von Polymeren durch Blending, Additivierung und reaktive Modifikation, der Entwicklung von Funktionsadditiven und der ganzheitlichen Betrachtung von Kunststoffen. Wir entwickeln und optimieren Verfahren für das chemische Recycling und für die Aufbereitung von Pyrolyseprodukten zu Chemikalien und Kraftstoffen. Wir analysieren Geschäftsprozesse z. B. in Form eines Life Cycle Assessments (LCA) und unterstützen bei Geschäftsmodell- und Produktinnovationen für die Circular Economy.
Die Forschungsarbeiten am IKK betrachten den gesamten Lebenszyklus von Kunststoffen. Dabei stehen Strategien zur Steigerung der Ressourceneffizienz und der Defossilierung der Kunststoffwertschöpfungsketten im Vordergrund. In diesem Komplex liegen die Schwerpunkte auf der Materialentwicklung, der energieeffizienten Verarbeitung, dem Recycling von Kunststoffen und Biokunststoffen sowie der Bauteilherstellung und der begleitenden Nachhaltigkeitsbewertung.
Die Abteilung Ressourcen & Recyclingtechnik beschäftigt sich mit Prozessen der Aufarbeitung von heterogenen Reststoffströmen. Im Fokus der aktuellen Forschungsprojekte stehen z.B. technische Multi-Layer-Verbünde, faserverstärkte Kunststoffe oder Kunststoffgemische. IUTA betreibt einen zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb für Elektronikschrott und deren Materialien, so dass Stoffströme in realitätsnahen Größenordnungen behandelt werden können. Gemeinsam mit Unternehmen führt IUTA Prozessbewertungen z.B. zur Schadstoffentfrachtung oder Emissionsminderung durch.
Das INZIN Institut engagiert sich intensiv für die Kreislaufwirtschaft, u.a. auch im Bereich der Kunststoffe. Es entwickelt Szenarien zu Recycling, zur Rohstoffwende und Lebenszyklen, und ist mit beteiligt am Statusbericht der Kreislaufwirtschaft. Zudem fördert es Innovationen und Start-Ups im Rahmen des Projektes Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft NRW, fördert des Wissenstransfer und Forschung zur nachhaltigen Industrie durch seine Promotionsprojekte und organisiert Dialogformate, um Forschung, Unternehmen und Politik zusammenzubringen.
Das IWARU ist ein In-Institut der FH Münster. Die von Prof. Dr.-Ing. Sabine Flamme geleitete AG Ressourcen arbeitet seit 2005 in F&E-Projekten zur zirkulären Wertschöpfung, u.a. in der Bauwirtschaft, zur Kreislaufschließung von Batterien und zur energetischen Verwertung von Abfällen. Schwerpunkte sind Stoffstromanalysen, Konzeption, Bewertung und Optimierung von Recyclingprozessen und -anlagen, Qualitätssicherungskonzepte sowie die Entwicklung von Geschäftsmodellen für die zirkuläre Wertschöpfung von unterschiedlichen Abfallströmen
Die Neue Effizienz aus Wuppertal ist eine gemeinnützige Denkschmiede für nachhaltige Transformation im Bergischen Städtedreieck. Unsere Kernaufgabe ist die kooperative Gestaltung von Transformationsprozessen. Im Schwerpunkt Circular Economy unterstützen wir Unternehmen, Kommunen und Partner dabei, Kreisläufe zu schließen und Ressourcen effizient zu nutzen. Dabei befähigen wir Akteure zur Entwicklung gemeinsamer, innovativer Lösungen und stärken so regionale Unabhängigkeit über verschiedene Formate (z.B. Gamification Ansätze).
Die Neue Materialien Bayreuth GmbH bietet als außeruniversitäre Forschungseinrichtung ein Technikum zum Kunststoffrecycling (typischer Anlagendurchsatz 20-120 kg/h). Im Fokus stehen hierbei Vorbereitungstechnologien, wie Waschen und Trocknen, sowie mechanisches Recycling. Prozessdaten werden dabei kontinuierlich erfasst, um Verfahren gezielt wirtschaftlich, sowie ökologisch zu optimieren.
Als deutsche Designagentur, spezialisiert auf zukunftsfähige Produktentwicklung, bietet sie Leistungen in den Bereichen nachhaltiges Produktdesign, Kreislaufstrategien und Materialintegration an. Das Unternehmen unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Forschungseinrichtungen und Industriepartner bei der Prozessanalyse, der Identifikation zirkulärer Potenziale sowie bei der Entwicklung erster Konzepte und marktorientierter Lösungen.
Der Lehrstuhl Fertigungstechnik der UDE betreibt mit dem D3AM-Field-Lab (gefördert durch das 5-StandorteProgramm) ein Transferzentrum für die Additive Fertigung. Für die Kreislaufwirtschaft technischer Kunststoffe werden roboterbasierte Materialextrusions- und pulverbettbasierte Prozesse beleuchtet – u. a. zur Qualifizierung von Hochtemperatur-Thermoplasten und Rezyklaten, zur Umsetzung höherer R-Strategien und dezentraler Ersatzteilversorgung. Zudem bieten wir Ökobilanzierungs- und Machbarkeitsstudien sowie Workshops für KMU und Start-ups an.










