Kunststoff ist Wertstoff
Das Werkstoffforum initiiert zusammen mit der GWA Kreis Unna dieses Pilotprojekt, um in der Region Wirtschaft und Kreislaufwirtschaft rund um Kunststoffe zu stärken!
Deswegen bitten wir die Bürger an den Wertstoffhöfen der GWA für einen begrenzten Zeitraum darum, Produkte aus Hartkunststoff bei der Sperrmüllanlieferung separat in die gekennzeichneten Containern zu entsorgen.
Kunststoffe sind überall: Als Transportboxen, als Sandkästen für die Kleinen oder als praktische Helfer im Garten – etwa in Form von Gießkannen oder Regentonnen. Kunststoffe haben unser Leben revolutioniert.
Aber: Die meisten Kunststoffe entstehen aus Erdgas oder Erdöl – Rohstoffe, die wir importieren müssen und die begrenzt sind. Ihre Förderung und Verarbeitung verursacht große Mengen an CO2. Damit wird der Treibhauseffekt verstärkt und die Umwelt belastet.
Außerdem sind zahlreiche Kunststoffe mittlerweile alles andere als Einweg- oder Wegwerfartikel. In ihnen steckt Forschung und Know-How. Sie sind teilweise schlichtweg zu schade, um einfach weggeworfen zu werden.
Gute Gründe: Warum ist Kunststoffrecycling sinnvoll?
- Reduzierung von Treibhausgasemissionen
Die Förderung und Verarbeitung der Rohstoffe verursacht große Mengen an CO2. Damit wird der Treibhauseffekt verstärkt und die Umwelt belastet. - Unabhängigkeit von globalen Rohstoffimporten
Die meisten Kunststoffe entstehen aus Erdgas oder Erdöl – Rohstoffe, die wir importieren müssen und die begrenzt sind. - Schutz der Ökosysteme
Konsequentes Recycling hält den Abfall im Wirtschaftskreislauf und fern von sensiblen Lebensräumen. - Förderung der Kreislaufwirtschaft
Recycling ist der Motor einer modernen Circular Economy. Indem wir Abfall als wertvollen Sekundärrohstoff betrachten, fördern wir Innovationen in der Sortier- und Verarbeitungstechnik. Das schafft Arbeitsplätze insbesondere in unserer Region und macht die Industrie wiederum unabhängiger von Importen von Vorprodukten.
Deshalb verfolgen wir gemeinsame Ziele
- Produkte wiederverwerten
- Stoffkreisläufe schließen
- Unabhängigkeit von Rohstoffimporten
- Regionale Wirtschaft nachhaltig stärken
Wie geht es weiter?
Zum Ende einer ersten Sammelphase sichtet das Team des Werkstoffforums den Containerinhalt. Es soll eine wissenschaftliche Klassifizierung nach Bauteil- sowie Materialgruppen erfolgen. Das ist wichtig, um im nächsten Schritt Recycling-Prozesse zu entwickeln, die möglichst werthaltige Kunststoff-Gruppen klassifiziert, voneinander trennt und einer passenden Nutzung zuführt.
Die Erkenntnisse daraus nutzen Recyclingbetriebe und Unternehmen aus der kunststoffverarbeitenden Industrie für eine werthaltige Kreislaufwirtschaft.
Deswegen zählt jede Trennung!
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Ralph Sauerbier
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